Motivierte Mitarbeiter sind ein zentraler Wettbewerbsfaktor – soll es also im Unternehmen gut laufen, sind zufriedene Beschäftigte wichtig. Eine gute interne Kommunikation spielt hierbei eine große Rolle. Wirkliche Kommunikation ist jedoch keine Einbahnstraße: Der moderne Austausch im Social Intranet gibt Mitarbeitern eine Stimme – und steigert das Engagement.

Hand auf’s Herz: Was stört Euch oder Eure Mitarbeiter am meisten in der Firma? Einer kürzlich veröffentlichten Studie der Zeitschrift The Harvard Business Review zufolge geben ganze 91% der Angestellten an, ungenügende Kommunikation sei eines der größten Probleme im Unternehmen. Ein durchaus erschreckender Wert, der Führungskräfte aufhorchen lässt.



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Mangelnde Anerkennung für die Leistung der Angestellten (63%), zu wenig klare Anweisungen (57%) und zu wenig Zeit für den direkten Austausch mit Mitarbeitern (52%) werden in der Studie als die Top-Gründe für ein Versagen der Kommunikation von Führungskräften genannt.

 

Probleme in der Kommunikation von Führungskräften und Angestellten, ©HBR.ORG

Probleme in der Kommunikation von Führungskräften und Angestellten, ©HBR.ORG

 

Das Magazin kommentiert die Studie: „Die Daten zeigen, dass die überragende Mehrheit der Führungskräfte es versäumt, sich in entscheidenden Momenten zu engagieren, die dazu beitragen würden, ihre Glaubwürdigkeit bei Angestellten zu erhöhen. Das ist verblüffend, bedenkt man, wie viel Geld für Mitarbeiter-Umfragen, Berater, Neuorganisierung und die Umsetzung von Veränderungsprozessen ausgegeben wird.“ Der letzte Punkt verwundert vielleicht etwas, bringen Veränderungsprozesse doch nicht automatisch eine Verbesserung der internen Kommunikation.

 

„Das Intranet ist tot – lang lebe das Social Intranet“

Das häufigste Mittel, um die Belegschaft zu verbinden, ist das Firmen-Intranet. In seiner klassischen Form ist dieses jedoch häufig zur reinen Ablage für alles und nichts verkommen. Oder es wird schlicht kaum genutzt. Die ursprünglichen Vorteile wie Prozessgeschwindigkeit oder Transparenz und die daraus resultierende Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sind oft auf der Strecke geblieben. Das Konzept der Social Intranets stellt dahingegen einen spannenden Ansatz dar, das Intranet wiederzubeleben. Social Collaboration Software wie beispielsweise Intrexx Share soll die Mitarbeiter zur Zusammenarbeit provozieren, den Wissensaustausch fördern und obendrein sogar die Zahl zeitfressender Meetings und lästiger E-Mails reduzieren.

 

 

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„Der Einsatz von Social Tools zur Verbesserung der Kommunikation kann die Produktivität um 20 bis 25% steigern“

 

Untersuchungen des McKinsey Global Institutes ergaben, dass der Einsatz von Social Tools zur Verbesserung der Kommunikation Produktivitätssteigerungen um 20 bis 25% bringen kann. Als moderner Digital Workplace können Social Intranets zur zentralen Schnittstelle werden. Hier finden Beschäftigte alle wichtigen Informationen und Prozesse, die Sie im Arbeitsalltag brauchen. Darüber hinaus ermöglicht das Social Intranet die Zusammenarbeit über Abteilungs- oder gar Standortgrenzen hinweg in digitalen Arbeitsgruppen. Es bietet eine Möglichkeit des informellen Dokumenten- und Informationsaustauschs.

Die Beschäftigten können sich hier mit ihren Ideen und Kommentaren einbringen. Sie erhalten dadurch Feedback und Anerkennung von Kollegen und Führungskräften. Die Kommunikation wird transparenter und funktioniert über alle Hierarchiegrenzen hinweg. Dem Bundesverband Digitale Wirtschaft zufolge dienen Social-Media-Features im Unternehmen der „Schaffung dialogischer, transparenter und inklusiver Prozesse, die eine Organisations- und Führungskultur ermöglichen, mit deren Hilfe bisher verborgene Effizienz-, Wissens- und Innovationsressourcen zur Steigerung der Unternehmensperformance nutzbar gemacht werden können.“

Letztendlich kann Social Collaboration daher auch das Mitarbeiter-Engagement erhöhen, da die Mitarbeiter Teil der Konversation werden und sich aktiv einbringen. Gleichzeitig bringt der verbesserte Informationsaustausch Innovationen hervor. Diese können zum Beispiel dazu genutzt werden, bessere Dienstleistungen anzubieten.

 

Case Study Social Intranet bei der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Gerade für Unternehmen oder Organisationen mit mehreren Standorten kann ein Social Intranet neben der Motivationssteigerung zahlreiche weitere Vorteile bringen. Das zeigt unter anderem das Beispiel der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Dem Sozialunternehmen gehören über 80 verschiedene Gesundheits- und Sozialdienstleister mit insgesamt über 4.000 Mitarbeitern an – ein gewaltiges Potential. Um den Austausch zwischen den einzelnen Standorten zu fördern wurde ein Mitarbeiterportal eingeführt, in dessen Zentrum ein Social Collaboration Tool steht.

Der direkte Austausch über sämtliche Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg gewährleistet es, dass Klienten in unterschiedlichen Bereichen sektorenübergreifend auf höchstem Qualitätsniveau unterstützt werden können. Darüber hinaus hält das Portal zahlreiche Anwendungen bereit, die dazu beitragen, den Arbeitsalltag der Beschäftigten zu vereinfachen und Abläufe zu standardisieren. Mit dem in das Portal integrierten Maßnahmen- und Qualitätsmanagement sowie der Wissensdatenbank konnte die Arbeit in den einzelnen Einrichtungen verbessert und effizienter gestaltet werden, wovon auch die Klienten und Patienten profitieren.

Eine Case Study zeigt, wie die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. den internen Austausch mit einem Social Intranet fördert.

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