Die entscheidende Frage: Sollten Führungskräfte im Social Intranet aktiv sein? Unbedingt!
Das Social Intranet fördert die Zusammenarbeit und den Teamgeist von Mitarbeitern. Doch was ist mit Führungskräften, sollte auch der Chef im Intranet chatten? Definitiv! Die folgenden Tipps zeigen, welche Vorteile die Kommunikation von Führungskräften im Social Intranet hat.

Es war ein kleiner Tweet von Tesla-Chef Elon Musk, der aber enorme rechtliche Konsequenzen für den Automobilhersteller hatte. Mit nur wenigen Zeichen schaffte es der CEO, eine Untersuchung der US-Börsenaufsichtsbehörde auf den Plan zu rufen. Der Vorwurf: Bewusste Fehlinformation von Investoren.



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Es sind genau solche Fehltritte, die viele Führungskräfte davon abhalten, auf sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Dabei muss man aber auch sagen, dass derart drastische Konsequenzen die Ausnahme sind und medial auch gerne hervorgehoben werden. Im Regelfall sorgen Führungskräfte auf Social Media vielmehr dafür, dass Nutzer sich mit einem Unternehmen eher verbunden fühlen – weil der Chef oder die Chefin greifbar ist und Unternehmen damit ein Gesicht bekommen. Firmen, deren Führungskräfte eine starke Social-Media-Präsenz haben, ziehen mehr Investoren an, bekommen ein positiveres Medien-Feedback, rekrutieren die besseren Talente und können Mitarbeiter stärker ans Unternehmen binden. Diese enormen Vorteile beginnen jedoch bereits im firmeninternen Social Intranet. Denn auch hier gelten ähnliche Rahmenbedingungen.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Denn der Erfolg oder Misserfolg von Social Intranet in Unternehmen hängt weniger von der Technologie selbst ab, sondern vielmehr von den Menschen, die das Intranet nutzen. Erst, wenn die Mitarbeiter das Social Intranet aktiv und engagiert nutzen, zeigen sich die vielen Vorteile einer solchen kollaborativen Plattform. Genau hier spielen Führungskräfte im Social Intranet eine entscheidende Rolle. Wer als Führungskraft möchte, dass die Mitarbeiter das Potenzial des Social Intranets voll ausschöpfen, muss zunächst selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Das bedeutet: Führungskräfte sollten sich unbedingt selbst im Social Intranet mit einbringen, wenn sie das Gleiche von ihrem Team erwarten. Richtig genutzt, ist das Social Intranet eine großartige Plattform für Führungskräfte, um mit ihren Mitarbeitern einen konstruktiven und produktiven Austausch zu starten und die Motivation zu verbessern.

Wichtig dabei ist jedoch, dass Mitarbeiter nicht das Gefühl erhalten, überwacht zu werden. Ein Social Intranet ist ein Kommunikationsinstrument, welches flache Hierarchien voraussetzt. Eine „angstfreie“ Umgebung ist entscheidend. Nur so kann Wissen zirkulieren.

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Unternehmenskultur stärken

Ein Social Intranet ist zum Beispiel eine ideale Plattform für Führungskräfte, um Unternehmensziele klar und weitreichend zu formulieren und zu kommunizieren. Was wollen wir in diesem Jahr erreichen? In welche Richtung bewegt sich das Unternehmen langfristig? Auf welche Punkte gilt es sich in diesem Monat zu konzentrieren? Führungskräfte können das Social Intranet nutzen, um genau diese Goals zu formulieren. Klare Ziele zeigen Mitarbeitern schließlich auch eine klare Richtung und bieten Orientierung. Gleichzeitig ist es wichtig für die tägliche Arbeit, wenn man weiß, wofür man eigentlich bestimmte Aufgaben erfüllt – und zwar im größeren Kontext. Wenn ein Mitarbeiter weiß, dass das Unternehmen seine Kundenbetreuung verbessern möchte, kann er viel besser einschätzen, warum er neue Feedback-Bögen ausarbeiten soll. Damit steht die eigene Arbeit nicht im leeren Raum, sondern ist ein wichtiges Glied in der Unternehmenskette. Das stärkt die Unternehmenskultur sowie die Bindung der Mitarbeiter.

Trends erkennen – Das Social Intranet als Rückkanal

Das Social Intranet ist darüber hinaus eine sehr gute Informationsquelle für Führungskräfte. Wer sich die Gespräche der Mitarbeiter genau anschaut, kann daraus Trends und Verbesserungen ableiten. Mit etwas Glück lassen sich so sogar neue Geschäftsideen entwickeln. Gleichzeitig können Führungskräfte dadurch Probleme sehr viel schneller erkennen. Beschweren sich mehrere Mitarbeiter beispielsweise über einen neuen Fehler auf der Webseite, kann hier schon vorzeitig eingriffen werden. „Mitarbeitergespräche“ im Social Intranet geben Führungskräften aber auch ein gutes Gefühl für die allgemeine Stimmung im Team. Als Chef hat man so die Chance, Gespräche zu moderieren, Sorgen zu beschwichtigen sowie übergeordnete Einordnungen zu Themen zu geben. Das Intranet gibt Führungskräften damit die Möglichkeit, sowohl als Moderator als auch als Coach zu wirken und das viel direkter und unmittelbarer als man dies im monatlichen Mitarbeitergespräch tun könnte.

Anerkennung zeigen

Das Social Intranet ist als offene Plattform auch sehr gut als Motivations-Tool geeignet. Führungskräfte können sich dies zunutze machen, indem sie Mitarbeiter öffentlich wertschätzen und gute Arbeit loben. Der Vertrieb konnte einen wichtigen neuen Kunden an Bord holen? Das Tech-Team hat einen Fehler behoben? All das sind Erfolgserlebnisse, die ihre Mitarbeiter motivieren. Doch wenn diese Erfolge ohne Anerkennung verpuffen, ist die Motivation meist schnell weg. Man muss es natürlich nicht übertreiben oder Dinge schönreden, aber Mitarbeiter sind glücklicher und arbeiten produktiver, wenn ihre Arbeit respektiert und anerkannt wird. Diese Chance auf Mitarbeiterbindung sollten sich Führungskräfte nicht entgehen lassen.

 

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Authentisch sein

Jede Führungskraft hat ihren eigenen Stil. Dieser sollte auch im Social Intranet herüberkommen. Führungskräfte sollten sich also nicht verstellen, sondern authentisch bleiben. Dafür können auch die verschiedenen Kommunikations-Tools im Intranet sehr hilfreich sein. Wenn ein Manager sich am liebsten per Telefon austauscht, ist dies über das Social Intranet und Telefonkonferenzen durchaus möglich. Andere schicken dagegen lieber kleine wöchentliche Motivationsvideos. Auch das ist über ein Social Intranet kein Problem. Führungskräfte können durchaus mit den verschiedenen Formaten experimentieren und so die Form der Kommunikation wählen, die am besten zu ihnen passt. Denn: Je authentischer die Führungskraft wirkt, desto glaubwürdiger ist sie bei den Mitarbeitern. Und genau das macht Führungskräfte letztlich für Mitarbeiter nahbar. Nahbarkeit ist dabei nicht gleichzusetzen mit Respektverlust. Ganz im Gegenteil. Ein Chef, der mit den Mitarbeitern kommuniziert, ihnen zuhört und auch mal einen Fehler zugibt, wird viel eher respektiert als eine Führungskraft, die distanziert und unnahbar ist.

Das Social Intranet bietet Führungskräften damit viele psychologische und unternehmerische Vorteile. Es verbessert die Kommunikation mit den Mitarbeitern, macht Trends und Probleme schneller sichtbar und schafft einen authentischen Dialog, der letztlich Mitarbeiter mehr einbindet und stärker motiviert.

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